Sonntag, 16. November 2014

Gugelhupf für den Sous-Chef

Anlässlich zum 4. Geburtstag meines Sous-Chefs Max gibt es morgen Marmorgugelhupf und Schokonusskuchen als Mitbringsl für die Kindergartenkinder. Dabei gilt es 2 Kuchen mit wenig Aufwand zu machen - aber lecker sollten sie schon sein.

Marmorguglhupf & Schokonusskuchen
2 Massen für 2 Kuchen
(für eine kleine Horde Kinder oder 12-20 Erwachsene zum Kaffee... kann man aber auch durch 3 teilen ;-))
500g Butter
525g Staubzucker
300g Kochschoko
12 Eier
450g Mehl
6 Pck. Vanillezucker
2 Pck. Backpulver

Die Schoko mit 50g der Butter und 5EL Wasser in einem Topf auf niedriger Stufe langsam schmelzen. Dann die Butter wachsweich werden lassen oder im Mikro auf der 10%-Stufe 10min weich werden lassen. Dann die Butter mit 2/3 des Zuckers und dem Vanillezucker verrühren.

Die Eier trennen und die Eigelb nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben. Nicht alles auf einmal, da sonst die Geschmeidigkeit darunter leidet. Danach das Mehl inkl. Backpulver dazu geben und verrühren.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und am Ende mit 1/3 des Zuckers fertig mixen. Dann nach und nach unter die Teigmischung heben und fertig ist die helle Masse. Dann gibt man einen Teil der Maße zurück in die Schüssel, wo der Schnee geschlagen wurde.

Mit der geschmolzenen Schokolade kann man dann einen Teil der Masse einfärben. Je nach Aufteilung und Masse wird es dann mehr oder weniger Marmor- und Nusskuchen. Warum Nusskuchen? Weil ich in diesem Fall zuerst in einer Guglhupfform die helle dann die dunkle Masse eingefüllt und danach in die dunkle Masse noch ca. 100g gerieben Haselnüsse gegeben habe.

Beide Formen ausbuttern und mit etwas Mehl bestreuen, damit das Stürzen danach keine Probleme macht. Beim Marmorguglhupf zuerst die helle Masse einfüllen und am Rand und in der Mitte etwas hochziehen. Dann mittig die dunkle Masse hineinleeren und mit ein paar Gabelschwüngen ein Muster machen.

Danach die dunkle Masse mit den Nüssen vermengen und in eine Brotform leeren. Beide Formen gehen sich gut nebeneinander im Ofen aus. Bei 160°C bei O/U-Hitze im Ofen ca. 1 Stunde backen und dann 15min ruhen lassen bevor man die Kuchen stürzt. Frohe Jause! Die Kids werden sich morgen hoffentlich freuen.







Marmorierung z.B. mit einer Gabel untermischen

Fertig gestürzter Marmorguglhupf für Max' KiGa-Geburtstagsparty. 


Angeschnitten sieht er nett aus. 

Max hat seinen Kuchen auch schon verkostet - passt laut Sous-Chef.




Samstag, 6. September 2014

Lecker-Schmecker-Linsen-Laibchen mit Sellerie-Karotten-Salat

Wiedermal ein gesunder Beitrag zur Ernährung. Linsen-Haferflockenlaibchen... aber nachdem mein kleiner Sous-Chef (Max) meinte "mmmh... lecker-schmecker" heißen sie eben anders. Das alles sollte für ca. 4 Personen ein lecker-sättigendes Gericht werden...

Lecker-Schmecker-Linsen-Laibchen


250-300g Linsen
250g Hafeflocken
3 Eier
2EL Mehl
1 rote Zwiebel in kleinen Würfeln
1/2 roter Paprika in kleinen Würfeln
1EL Senf
1EL Ketchup
1 EL Stärke
2 EL Rahm
Vollkornbrösel
Salz, Pfeffer



Linsen kommen in diesem Fall aus der Dose... bei viel Motivation kann man natürlich auch trockene einlegen und kochen. Alle Zutaten bis auf die Brösel in einer großen Schüssel vermischen und ca. 1 Stunden durchziehen lassen.





Dann in den Bröseln wenden und in Öl braten. Dazu passt Kartoffelpüree wunderbar - oder wie hier als Variante nur mit Salat. Wem das ganze zu trocken ist (wie z.B. meiner Frau Sonja), der kann dazu noch einen Rahmdipp machen oder gleich mehr Rahm oder etwas Butter zur Masse mischen.





Dann mit Salat, Pürree oder vielleicht einem Rahmdipp anrichten. Gesunde sättigende Sache, die man divers variieren kann.




 

 

  


Sellerie-Karotten-Salat


3-4 Karotten
1/2 Sellerie
1/2 Becher (125g) Rahm
2TL Ketchup
2TL Senf
Salz, Pfeffer, Rotweinessig

Rahm, Ketchup, Senf, Essig, Salz und Pfeffere in einer Schüssel mit einem Schneebesen cremig rühren. Dann Sellerie und Karotten in Streifen raspeln und unterrühren, fertig.


Knsuprige Linsenlaibchen mit Sellerie-Karotten-Salat. 




Schwammerl-Zucchini-Lasagne

Viele Schwammerl sind wohl das Einzige, das der Sommer 2014 an Positivem hervorgebracht hat. So kommen auch wir in den Genuss frischer Pilze aus dem Körberl von Schwiegermama und -papa. So denn - Schwammerlsauce mit Knödel, gebackene Schwammerl oder doch lieber Penne al funghi?

Leider muss ich hier - zumindest am heimischen Herd - etwas Abstand nehmen, da meine Holde Sonja die Konsistenz der Schwammerl nicht mag. Also werden Schwammerlsauce & Co. meist püriert, zumindest ein Teil davon. Was auf gut burgenländisch gschi... nicht so schön aussieht, schmeckt sehr gut, da es durchs pürieren noch etwas intensiver wird.

Was tun mit dem angefallenen Wissen? Eine g'schmackige Sauce, die man aber irgendwo verstecken muss... Yesss, Lasagne al funghi, Hurra!


Schwammerl-Zucchini-Lasagne  

Pilsauce: frische Schwammerl, 1 Zwiebel, 1EL Balsamicoessig, 1/2 Becher Rahm
Bechamel: 3EL Butter, 3EL Mehl, ca. 900ml Milch, , 1 Zehe Knoblauch, 1/2 Becher Rahm
Lasagneblätter, Zucchini, Parmesan zum Überbacken
Salz. Pfeffer

Zwiebeln und Schwammerl kurz anbraten und dann bei mittlere Hitze durchziehen lassen. Balsamico dazu und Pürieren. Dann die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, Mehl dazu und mit einem Schneebesen langsam erhitzen. Dann mit Milch (im Idealfall vorher mit Knoblauch und Salz mixen) langsam zur Bechamelsauce glatt rühren. Rahm dazu mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei geringer Hitze weiter gut warm halten. Beide Saucen sollten recht pikant sein, weil die Lasagneblätter doch einiges aufsaugen, und in Summe kann es doch kräftig schmecken.

Dann Pilzsauce auf den Boden einen Auflaufform, dann Lasagneblätter, dann Pilzsauce, dünne Zucchinischeiben, Bechamel, Lasagneblätter und so weiter. am Ende sollte eine Schicht Bechamel alles gut bedecken. Dann noch Parmesan darüber und bei 200°C Ober/Unterhitze für ca. 30min ins Backrohr.

Oft gemachte Fehler: Lasagne wird zu lange gebacken - über 40min ist einfach zu lange. Zu wenig Sauce, dann wird die Lasagne zu trocken bzw. sogar "knackig". Die Saucen werden zu schwach gewürzt. Also wünsch ich euch gutes Gelingen!

Schwammerl-Zucchini-Lasagne mit frischem Parmesan angerichtet.



















PS: Ein leckerer Rotwein passt natürlich bestens dazu - und ich bin diesmal, Asche auf mein Haupt, einem Schnäppchen beim Hofer erlegen. Ist aber ein vortreffliches Tröpfchen: Grande Alberone: Erinnert mich bisschen an einen Amerone... und das um € 5,99 ist einfach wunderbar ;-)

       


Dienstag, 1. Juli 2014

Marillentopfenkuchen in Perfektion

Ja, ich denke, meine Oma wird stolz auf mich sein. Werde sie am Wochenende zu einem Testkuchenessen einladen. Dann bin ich gespannt, ob mein Kuchen mit ihrem mithalten kann. Natürlich machte sie immer eine Ölmasse, damit es richtig flutschte. Bei mir ist es eben mehr frisch als fett.

Marillentopfenkuchen in Perfektion 


400g Weizenmehl
200g Staubzucker
6 Eier
2 Pck. Vanillezucker
2 Pck. Backpulver
250g Butter
250g Topfen, cremig
800-1000g Marillen

Butter weich werden lassen. Im Mikro bei 10% ca. 10min oder im Topf bei schwacher Hitze. Dann Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und darunter rühren - und schließlich den Topfen dazu geben. Ordentlich durchrühren bis eine feste cremige Maße entsteht.

Bei mir ist der Kuchen nicht sehr süß. Wer es gerne süß mag kann 250-300g Zucker nehmen. Aber die Marillen kommen ohne Zuckerschock einfach besser zur Geltung. Die Maße auf eine flache eingefettete Form streichen. Ich streiche es immer in eine mit Backpapier ausgelegte Form. Rutscht zwar bisschen hin und her, dafür kann man es später zum Schneiden perfekt rausheben.

Dann die Marillen halbieren, entkernen und in dicke Streifen schneiden. Die Marillenstücke teilweise in die Masse drücken und teilweise drauf legen, dann sind die Stücke gut im Kuchen verteilt. Alles bei 175°C ca. 35min bei Ober/Unterhitze in den Ofen. Danach abkühlen lassen uns genießen. 

Wir haben dazu auf der Terrasse einen Rosé von Weingut Bauer-Pöltl genossen - Sommer-Feeling pur...  

Fertiger Kuchen: Warm ist er natürlich eine Wucht.

Wenn man die Marillen tief reindrückt, dann verschwinden sie teilweise.

Ab in den Ofen. So sieht das gute Stück vorm Backen aus.
 

Sonntag, 4. Mai 2014

Spargel-Duett an Sauce Didilaise

So, schnell mal zum Thema Spargel. Das Kochen: Einzig sinnvolle Möglichkeit meiner Meinung nach ist der Dampfgarer. Hundert andere Tipps und Tricks sind wunderbar - Kochen mit Semmeln, Essig, Zucker, nur stehend, vorher einlegen,... etc. Fakt ist mit der richtigen Kochmethode wird guter Spargel wirklich gut. Im Dampfgarer wird er auch wirklich gut - und bleibt gleich bis zum Servieren auf Idealtemparatur.

Das Schälen: Weiß, ja. Grün, nur wenn es sein muss. Ja, klingt einfach, ist aber so. Details: Weißen Spargel mit dem Sparschäler auch bei guter Qualität 2 Züge pro Stelle. Dann kann man Holziges fast immer killen. Und wo sollte man das Ende abschneiden? Macht den Knacktest. Von unten weg versuchen den Spargel zu brechen. Dort, wo er leicht ohne Fasern bricht, dort sollte er auch abgeschnitten werden. Beim Grünen gilt: Muss man eigentlich nicht schälen, aber, wenn man sicher gehen will, kann man ruhig. Ende abschneiden, wie beim weißen Spargel.

Spargelschälen leicht gemacht. Beim weißen immer doppelt abziehen macht Sinn.

Spargel grün-weiß mit Hollandaise a la Didi 

Beispiel für 4 Personen: 

500g Spargel weiß
500g Spargel grün
1/8l Weißwein
Wasser

Sauce:
2EL Butter
1EL Mehl
100g Rahm
50ml Schlagobers
1TL Kurkuma
1TL Senf
ggf. Spargelsud 
Salz, Pfeffer, Ketchup, Zitronensaft, Honig

Spargelschälen, wie oben beschrieben und dann ab in den Dampfgarer. Spargel weiß zuerst rein bei 100°C 10min einstellen. Aber(!) 3min vor Ablauf den grünen Spargel dazu geben. So wird der Spargel nicht zu hart. Wer es knackiger will kann den Dampfgarer auf 90°C einstellen.

Die Schale des Spargels und die abgeschnittenen Enden - kann man bei guter Qualität (beim Kauf den Spargel in den Händen "reiben". Wenn er quietscht, sollte es passen) einfach dazunehmen - wird dann mit einem 1/4-1/3 Liter Wasser und einem 1/8 Weißwein aufgekocht und dann leicht köcheln lassen, damit bisschen Flüssigkeit übrig bleibt zum Aufgießen der Sauce.

Und da ist sie schon. Die etwas leichtere Variante der Hollandaise - ohne Ei. Ganz einfach zu machen und auch sehr lecker. Béchamelsauce aus Butter und Mehl anrühren - also zuerst Butter bei mittlerer Hitze erhitzen, dann Mehl dazu und mit dem Schneebesen glatt rühren. Dann mit dem Spargelsud langsam aufgießen, Rahm, Schlagobers, Kurkuma, Senf, Salz, wenig Pfeffer, einen Spritzer Ketchup und Honig (ca. 1TL jeweils) dazu geben und mit Zitronenaft, wenn vorhanden, abschmecken. Fertig und lecker!

Hier das Spargel-Duett mit Didilaise - und Bratkartoffeln + Halloumi.


















Dazu wäre natürlich ein Weißwein ideal - kann aber auch ein kühler fruchtiger Roter sein. Da die Spargelsaison noch jung ist, würde ich empfehlen beides zu versuchen;-) Wenn bisschen Sauce und Spargel übrig bleibt, ist es auch die perfekte Pastasauce. Spargel klein schneiden, ab in die Sauce und die Nudeln untermischen. 

Samstag, 29. März 2014

Schnelle Birnen-Käse-Tartelettes

Zwischendurch was schnelles, aber raffiniertes. Wunderbar geeignet, um eine kalte Platte bzw. die einfache Gästeverköstigung aufzuwerten.

Schnelle Birnen-Käse-Tartelettes
- Fertiger Mürbteig, 1 Packung
- 100g Topfen, streichfähig
- 100-150g Blauschimmelkäse oder Gorgonzola
- 1 Birne
- 1 Ei
Butter, Salz. Pfeffer, ggf. Nüsse

Teig in 6 Stücke für 5 Tartelettes schneiden. 5 kleine Förmchen mit Butter ausfetten und den Teig darauf legen und leicht andrücken. Käse mit Ei und Topfen mischen, Salz und Pfeffer dazu (sollte pikant schmecken) - ab damit ins Rohr. Bei 180°C Heißluft für ca. 20min. Danach bei offenen abgedrehten Ofen noch 5-10min stehen lassen. 



















Viel Spaß beim Nachmachen!

Sonntag, 23. März 2014

Das perfekte Gummarodn Dinner - oder von der Bärlauchcreme über Pfefferpute und Grumpanlasage zum süßen Finish


Freunde einladen gehört auch für uns zu den netten Dingen des Lebens. Gestern war es das "perfekte" Gummarodn Dinner (Gummarodn ist eigentlich ein Insiderschmäh, kann man aber auch als Kameraden aus dem Burgenlandkroatischen herleiten ;-)). So nett, wenn man guten Freunde nach langer Zeit wieder sieht. Aber was kocht man? Irgendwas, das man vorbereiten kann, damit man dann mehr Zeit für die Gäste hat, oder?

Meist kann man aber nicht alles vorbereiten, aber einen Versuch ist es wert. Diesmal stand auf den Menüliste des Herren der heißen Platten folgendes ... wie immer schon angekündigt, bevor noch eingekauft wurde - also Idee und Vision ohne Plan, aber mit einem Ziel:

- Bärlauchcreme frisch gepflückt
- Pfefferpute an Frühlings-Grumpanlasgne und Blattsalaten 
- Nachspeise: "Wenn es noch Platz hat"-Eis mit Kürbiskernöl und Schokoküchlein

Soda, eines nach dem anderen ... 

Bärlauchcremesuppe, frisch gepflückt

- 2-3 Hände voll frischer Bärlauch aus dem Blaufränkischland
- 1 Becher, Rahm
- 1 Becher, Schlagobers
- 3 mehlige Kartoffeln
- 1 Stange Frühlingszwiebel
- 2 TL Maisstärke
gerieben Zitrone, Salz, weißer Pfeffer, Zucker

Bärlauch am besten frisch pflücken (Achtung beim Pflücken) und am gleichen Tag verarbeiten. Man kann ihn auch einfrieren. Es geht dabei nicht viel Geschmack verloren, aber doch eben ein wenig. Zuerst Bärlauch waschen und auf die Seite legen.

Klein geschnittene Frühlingszwiebel und Kartoffeln in ca. einem 1/4l Wasser ordentlich aufkochen. Zurückschalten, 10min köcheln lassen und mit Schlagobers aufgießen. Den Bärlauch dazu geben und bei mittlerer Hitze etwas durchköcheln lassen. Dann den Rahm und etwas geriebene Zitrone dazu geben und kräftig durchpürieren. Auf die Seite stellen und vorm Servieren dann noch mit 2TL Stärke (in kaltem Wasser, ca. 3-4EL auflösen) und nochmal reinpürieren. Es bindet das ganze und dämpft auch etwas die Schärfe des Bärlauchs. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker abschmecken. Fertig.

Bärlauchcremesuppe - natürlich frisch am Morgen gepflückt.


















Laut unseren gestrigen Gästen war die Suppe "ein Wahnsinn" ;-)    


Danach gibt’s Fleisch und Katoffeln, bei uns auch Grumpan genannt ...
 

Pfefferpute an Frühlings-Grumpanlasgne und Blattsalaten


Frühlings-Grumpanlasagne
- 8 mittelgroße festkochenden Kartoffeln (Grumpan/Grundbirnen)
- 1 Pkg. Lasagneblätter
- ca. 5 Stangen Frühlingszwiebeln
- 3EL Butter
- 3EL Mehl
- ca. 600ml Milch
- 1 Pkg. Mozarellakäse geraspelt, zum Überbacken

Salz, weißer Pfeffer, Butter zum Ausfetten
 

Geschälte und in feine Scheiben rehobelte (oder geschnittene) Kartoffeln und Frühlingszwiebeln in getrennten Schüsseln bereitstellen. Butter auf mittlere Stufe erhitzen, Mehl dazu und mit einem Schneebesen leicht verrühren beim Erhitzen bis das Mehl glatt ist. Dann mit Milch aufgießen und fertig ist die
Béchamelsauce für die Lasagne. Wichitg dabei: Immer etwas Milch, wieder rühren, wieder Milch, wieder rühren, ... Sie sollte nicht zu dick sein und salzig-pikant sein. Durch die Lasagneblätter und die Kartoffeln wird viel vom Salz absorbiert, also keine Angst, dass es zu salzig schmeckt. Sollte sehr kräftig bis salzscharf sein. 

Dann eine große Auflaufform mit Butter ausfetten und schichtweise Kartoffeln, Frühlingszwiebleln und Lasagneblätter auslegen. Auf die Zwiebelschicht und auf die Lasagneblätter immer wieder in schmalen Bahnen die Sauce träufeln - nicht ganz bedecken. Als letzte Schicht dann noch mit Sauce und darüber den Käse bedecken. Mit Alufolie oder Deckel abdecken und bei 100°C 2 Stunden garen.


Die salzige Bechamelsauce wird von Kartoffeln und Lasagneblättern aufgesaugt.

Die fertige Grumpanlasagne wirft schöne Wellen und kann gut schnitten werden.



















Pfefferpute
- Putenbrust im Ganzen (ca. 800g)
- Estragon-Senf, Pfeffer, Sojasauce
- 1/8l Rotwein
- 1 Knoblauchzehe
- 1 kleine Karotte
- 1 TL Maisstärke (+3EL kaltes Wasser)
- 125ml Schlagobers (halber Becher)
, Honig, Salz, schwarzer Pfeffer

Die Pute abwaschen und trocknen. 800g sind für 4 Personen vielleicht bissl viel, aber kalt ist das ganze auch wunderbar zu verwerten. Die Pute mit einer Mischung aus Senf, Sojasauce und Pfeffer auf allen Seiten einreiben. Die Pute in einem Topf mit Deckel (der auch in den Ofen passt) scharf anbraten auf beiden Seiten. Knoblauch und Karotte klein geschnitten dazu - nicht vergessen die Mitte (Stunk) aus der Knoblauchzehe entfernen. Dann mit Rotwein ablöschen und den Topf bei 80°C in den Ofen schieben.

Nach 2 Stunden rausnehmen. Das Fleisch in Alufolie einschlagen und die Sauce mit Schlag, Stärke (mit kaltem Wasser anrühren) schaumig pürieren, Fleisch aufschneiden und wieder in die Sauce legen. Fertig ist eine leckere niedriggegarte Pute, die ihres gleichen sucht.
niedriggegarte Pute in feinschaumiger Pfeffersauce





















Die Blattsalate bedürfen an sich nicht viel Beschreibung. Mundgerecht gezupft und geschwaschen. Dann geschleudert (kann mir ein Leben ohne Salatschleuder nicht mehr vorstellen - musste ich mal festhalten) und meine Standardmarinade drüber ... auch die habe ich noch nich gebloggt? ;-) Na dann ...


Didis Standardmarinade
1/2TL Salz,
2EL Essig (z.B. Hesperidenessig), 3EL Olivenöl, 1 kleiner Drücker (oder 1TL) Senf, 1 Drücker (oder 1TL Honig).


Zuerst Salz, dann Essig und Öl. Löffel raus, Senf und Honig rein. Mit Milchschäumer (z.B. um 1 Euro beim Ikea) mixen und 5min vorm Servieren unter den Salat heben.

Frischer Salat, mundgerecht gezupft, geschleudert und mariniert.




















Und was Süßes zum Drüberstreuen ... das wurde den Gummarodn gestern leider vorenthalten, bzw. passte einfach nicht mehr rein. Traurig, aber wahr.

Schoko-Walnuss-Küchlein mit Eis und Kürbiskernöl

- 100g Kochschokolade (umso hochwertiger, umso feiner)
- 5 Eier
- 80g Butter
- 80g Staubzucker
- 80g geriebene Walnüsse (geht aber auch mit Haselnüssen)
- 80g Vollkornbrösel (oder Paniermehl)
- 1 Pkg. Vanillezucker
Puderzucker, Butter zum Ausfetten
- Vanilleeis
- Kürbiskernöl (bitte gute Qualität aus Österreich!)

Schokolade in kleinem Topf langsam schmelzen (notfalls bei 40% 5min im Mikro) und Eier trennen. Butter in der Mikrowelle bei 20% Leistung ca. 4-5min weich werden lassen. In einer Rührschüssel die weiche Butter, Zucker, Vanillezucker schaumig rühren und dann das Eigelb dazu geben.

Nüsse und Bröseln dazu geben und mit der (nicht zu heißen, aber geschmolzenen) Schokolade verrühren. Das steif geschlagene Eiweiß unter die Masse heben und in mit Butter ausgefetteten Förmchen laufen lassen. Nicht bis zum Rand auffüllen, da sie etwas größer werden. Wenn man Sie - so wie ich bei diesem Dessert - später mit einer Kugel Eis servieren will, dann einen Eierbecher oder Schnapsglas in die Mitte der Form geben, damit es ein Ringerl wird. Auch ohne Eis nur so zum Kaffee ganz schnell fertig.

Dann mit Klarsichtfolie abdecken und für 30min bei 90°C in den Dampfgarer geben. Ggf.  mit Puderzeucker bestreuen und eine Kugel Eis drauf setzen. Kürbiskernöl drüber und so sieht es dann aus ...


Schoko-Walnuss-Küchlein mit Vanilleeis, Kürbiskernöl und Erdbeeren





 













 



Zusammenfassend bleibt zu sagen, Fleisch und Lasagne lassen sich super vorbereiten und bei 70°C locker 2-3 Stunden warm halten bis die Gäste kommen. Die Bärlauchsuppe sollten wegen der Farbe erst kurz vorm Servieren gemacht werden, aber schmecken tut sich auch ohne stechendes Grün. Und der Kuchen, tja, geht ganz einfach und kann auch am Vortag gemacht werden. Wenn der Kuchen noch warm ist, wird es auch keinen stören ;-) 

Nette Kombination: Grumpan-Lasagne mit Pfefferpute und Sößchen.

Als netter Begleiter zum Hauptgang, gab es was vollmundig-fruchtiges aus Italien .... Ammmmmmarone! Mmmmmmm ...Wer es nicht kennt: Amarone - Was ist das?



 ... die 15% merkt man ihm gar nicht an ;-) Prost. Mahlzeit!

PS: Bis zum nächsten Blog wird hoffentlich nicht mehr so viel Zeit vergehen. Nicht versprochen, aber ich probiers ;-)